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11.10.2010 / Spatenstich neue Schienenfahrzeug-Wartungshalle für die WESTbahn

Das neue private Eisenbahnverkehrsunternehmen WESTbahn wird mit Ende 2011 einen komfortablen Intercity-Personenverkehr zwischen Salzburg und Wien im Stundentakt aufnehmen. Die dafür benötigte Instandhaltungswerkstätte wird am strategischen Standort Linz auf einem von der voestalpine Stahl GmbH gepachteten Grundstück errichtet. Die Lage der Wartungshalle ist optimal, da eine unkomplizierte Anbindung an das ÖBB-Streckennetz möglich ist.
Auf der Intercity-Strecke werden sieben elektrische Doppelstocktriebzüge des Schweizer Herstellers Stadler eingesetzt, der sich als Verantwortlicher für die Instandhaltung der Fahrzeuge des Werkstätten-Personals der LogServ bedienen wird. Das Know-how für die Instandhaltung der speziell für den Einsatz auf der Westbahn adaptierten Leichtmetall-Fahrzeuge werden sich die Mitarbeiter der LogServ Bahnwerkstätte in den nächsten Monaten direkt beim Fahrzeughersteller in der Schweiz aneignen. Die Instandhaltung spielt eine wichtige Rolle, da die WESTbahn eine sehr hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge anstrebt und die Fahrzeuge planmäßig 365 Tage im Jahr eingesetzt sein werden. Da der geplante Personenverkehr nur in den Nachtstunden ruht, müssen die Wartungsarbeiten zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr erledigt werden.

Die Investitionskosten für das gesamte Bauprojekt betragen rund 10 Mio. Euro, davon entfallen etwa 2,6 Mio. Euro auf die die Gleisinfrastruktur, die unter Federführung der LogServ bis Ende Juni 2011 fertig gestellt sein muss. Zu diesem Zeitpunkt werden die ersten Züge eintreffen um das für die Zulassung erforderliche Testprogramm zu absolvieren.

Auch im Bereich Ausbildung arbeiten die WESTbahn und die LogServ zusammen. Drei Mitarbeiter von WESTbahn absolvierten bereits die Ausbildung zum EVU-Betriebsleiter an der LogServ-Bahnakademie.

Vertreter der beteiligten Unternehmen bei der Spatenstichfeier Anfang Oktober