CargoServ

3.11.2003 / Zwei neue Verkehre für die CargoServ

 

Seit dem Sommer 2003 ist die CargoServ für zwei neue Kunden auf Schiene

 

 

 

 

Seit Juni führt die LogServ täglich zwei Züge mit Stahlcoils vom Zentrallager des SSC am voestalpine Werksgelände in den Hafen, wo der Zug an die von der RCA betriebene Anschlussbahn übergeben wird. Die Strecke vom Zentrallager zum Wahringer Bahnhof wurde bereits vorher von der LogServ bedient.

Dort übernahm dann die Rail Cargo Austria den Zug bis in den Stadthafen. Die neue Lösung hat für den Kunden den Vorteil, dass er nur mehr einen Ansprechpartner hat und der Prozess damit effizienter und kostengünstiger läuft.
Wochentags pendeln zwei Züge mit jeweils acht Waggons zwischen dem SSC-Zentrallager und dem Stadthafen hin und her. Übers Jahr gerechnet ergibt das rund 220.000 Tonnen bzw. 3.500 Waggonladungen. Für die Zukunft ist geplant, den Transport auch auf den Anschlussverkehr ausweiten, um den Prozess und damit die Kosten weiter zu optimieren.

 

Einmal pro Woche führt die Wiener Lokalbahn (WLB) einen Container-Zug mit 20 Waggons in E-Traktion von Bremerhaven nach Linz. Für die Überstellung an den Bestimmungsort im Linzer Stadthafen ist die WLB aber auf einen Partner angewiesen, da es dorthin keine Fahrleitung gibt und daher nur Diesel-Loks eingesetzt werden können. Bisher wurden die Containerzüge von der ÖBB vom Linzer Verschiebebahnhof aus in den Stadthafen überstellt.
Mit Mai 2003 hat die WLB in der CargoServ einen neuen kompetenten Partner gefunden. Der Containerzug wird von der WLB in das voestalpine Werksgelände geführt und von der CargoServ in Diesel-Traktion in den Stadthafen überstellt. Erst dort übernimmt die ÖBB die Anschlussbahnbedienung.
Der große Vorteil liegt für die WLB aber in der Kombination von Transport- und Werkstättenleistungen: Jeder Zug wird einer technischen Wagenuntersuchung unterzogen, und im Falle von erforderlichen Reparatur- oder Wartungsarbeiten an Waggons werden diese umgehend vor Ort durchgeführt. Der Waggon geht meistens wieder mit dem gleichen Zug zurück nach Bremerhaven, wodurch Ablauf und damit auch die Kosten wesentlich optimiert werden konnten.